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Microsoft Copilot: KI-Tool Test & Bewertung

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KI-Assistenten Freemium Kostenlos (Browser) / M365 Personal 9,99 Euro/Monat inkl. Copilot / M365 Copilot Business rund 18,30 Euro (21 USD)/Nutzer/Monat Cloud

Microsoft Copilot sitzt direkt in Word, Excel, PowerPoint, Outlook und Teams und arbeitet mit Ihren eigenen Dokumenten und Daten. Für Unternehmen mit bestehendem Microsoft-365-Vertrag ist Copilot der naheliegendste KI-Einstieg, weil keine neuen Tools oder Schnittstellen nötig sind. Die kostenlose Browser-Version unter copilot.microsoft.com funktioniert auch ohne M365-Abo als allgemeiner KI-Assistent.

Zuletzt aktualisiert: 10. Juni 2026

Wer täglich in Outlook, Teams und Word arbeitet, kennt das Muster: E-Mails zusammenfassen, Protokolle schreiben, Excel-Auswertungen bauen. Genau hier setzt Microsoft Copilot an. Der Assistent ist direkt in die Microsoft-365-Apps eingebettet, kann auf Ihre Dokumente zugreifen und fasst Teams-Meetings auf Knopfdruck zusammen. Das Besondere ist nicht die KI selbst, sondern die tiefe Integration, Sie verlassen Ihre gewohnten Werkzeuge nicht.

Wichtigste Funktionen

  • Office-Integration: Copilot arbeitet direkt in Word, Excel, PowerPoint, Outlook und Teams. Sie können Dokumente zusammenfassen lassen, E-Mails formulieren oder automatisch eine PowerPoint-Präsentation aus einem Word-Dokument erstellen lassen.
  • Teams-Meeting-Zusammenfassung: Copilot zeichnet Meetings nicht auf, kann aber den Transkript-Stream analysieren und danach eine strukturierte Zusammenfassung liefern, inklusive Aktionspunkte und offener Fragen.
  • Excel-Formeln auf Zuruf: Statt Formeln selbst zu schreiben, beschreiben Sie auf Deutsch, was Sie berechnen möchten. Copilot generiert die Formel, erklärt sie und kann direkt Pivot-Tabellen oder Diagramme erstellen.
  • Deep Research: In den Premium-Plänen kann Copilot eigenständig im Web recherchieren und strukturierte Berichte erstellen, ähnlich wie Perplexity, aber innerhalb der Microsoft-Umgebung.
  • Copilot Agents: Automatisierbare Workflows, die mehrere Schritte in Microsoft 365 kombinieren. Beispiel: Eingehende Kundenanfragen per E-Mail kategorisieren, zusammenfassen und in eine SharePoint-Liste eintragen. Mit einer Copilot-Business-Lizenz kommen vorgefertigte Agenten dazu, etwa Researcher für mehrstufige Recherchen, Analyst für Datenauswertungen und Facilitator für die Begleitung von Meetings.

Preise und Tarife

Die Copilot-Funktionen sind in die M365-Pläne eingebettet. Für Privatnutzer enthält Microsoft 365 Personal (9,99 Euro/Monat oder 99,99 Euro/Jahr) inzwischen Copilot ohne Aufpreis, Microsoft 365 Family kostet 12,99 Euro/Monat. Wer die KI nicht braucht, kann in der Kontoverwaltung den Classic-Tarif ohne Copilot für 6,99 Euro/Monat wählen.

Für Unternehmen kostet das Add-on Microsoft 365 Copilot Business rund 18,30 Euro (21 USD) pro Nutzer und Monat bei jährlicher Abrechnung und setzt eine bestehende M365-Business-Lizenz voraus. Bis zum 30. September 2026 gilt ein Aktionspreis von rund 15,70 Euro (18 USD), die Nutzerzahl ist auf 300 begrenzt. Inbegriffen sind Commercial Data Protection, Copilot in allen Office-Apps und Teams, die vorgefertigten Agenten sowie Copilot Studio. Für größere Organisationen liegt die Enterprise-Variante bei rund 26,10 Euro (30 USD) pro Nutzer und Monat.

Die kostenlose Browser-Version unter copilot.microsoft.com ist ohne M365-Abo nutzbar und eignet sich als Einstieg oder für einfache Alltagsaufgaben.

Für wen ist Microsoft Copilot geeignet?

  • Unternehmen mit bestehendem M365-Vertrag: Der einfachste KI-Einstieg ohne neue Tools, Schnittstellen oder Schulungsaufwand. Copilot fügt sich in die bestehende Infrastruktur ein.
  • Wissensarbeiter mit viel Dokumentenarbeit: Wer täglich Berichte, E-Mails und Präsentationen erstellt, kann mit Copilot einen erheblichen Teil der Routinearbeit beschleunigen.
  • Teams-intensive Organisationen: Die automatische Meeting-Zusammenfassung allein rechtfertigt für viele Unternehmen den Aufpreis, besonders wenn mehrere parallele Meetings laufen.

DSGVO und Datenschutz

Microsoft Copilot läuft auf Microsoft-Infrastruktur in den USA (Azure). In den Business-Plänen (M365 Copilot Business und Enterprise) gilt Commercial Data Protection: Eingaben und generierte Inhalte werden nicht für das Training der Microsoft-KI-Modelle verwendet. Für die kostenlose Browser-Version und die Privatnutzer-Pläne sollte man die Datenschutzeinstellungen prüfen. Ein Self-Hosting ist nicht möglich. Für Unternehmen in regulierten Branchen (Gesundheitswesen, Kanzleien) empfiehlt sich die genaue Prüfung des Microsoft-Auftragsverarbeitungsvertrags.

Alternativen zu Microsoft Copilot

  • ChatGPT: Allrounder mit breitem Funktionsumfang, GPT-Store-Integrationen und direktem Dateizugriff. Keine native M365-Integration, aber flexibler einsetzbar.
  • Claude: Besonders stark bei langen Dokumenten und präziser Textarbeit. Kein natives Office-Plugin, aber über API in viele Tools integrierbar.
  • Langdock: Deutsche KI-Plattform für Teams, die mehrere Modelle unter einem Dach zusammenfasst und sich besonders für DSGVO-konforme Unternehmensumgebungen eignet.

Vorteile

  • Direkte Integration in Word, Excel, PowerPoint, Outlook und Teams
  • Kostenlose Browser-Version verfügbar
  • Commercial Data Protection in Business-Plänen, keine Nutzung fürs Training
  • Vorgefertigte Agenten wie Researcher, Analyst und Facilitator

Nachteile

  • Business-Add-on rund 18,30 Euro (21 USD) pro Nutzer und Monat plus M365-Grundlizenz
  • Kostenlose Version deutlich eingeschränkt
  • Stark an das Microsoft-Ökosystem gebunden

Anwendungsgebiete

E-Mails und Texte verfassenExcel-Analysen automatisierenPräsentationen erstellenMeeting-Zusammenfassungen in Teams