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Stirling PDF: KI-Tool Test & Bewertung

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Produktivität Freemium Kostenlos (bis 5 Nutzer) / Server-Plan ca. 86 Euro/Monat (99 USD) oder ca. 870 Euro/Jahr (1.000 USD) / Enterprise ab ca. 10 Euro/Sitz/Monat (12 USD) Self-Hosted DSGVO-konform Open Source

Stirling PDF ist ein selbst gehostetes Web-Toolkit für PDF-Aufgaben. Über 50 Operationen stehen per Browser-Oberfläche und API bereit, darunter Zusammenführen, Teilen, Konvertieren, OCR und Wasserzeichen. Kein Dokument verlässt das eigene Netzwerk. Mit Version 2 kamen Desktop-App und Textbearbeitung dazu, aktueller Stand ist v2.9.2 von April 2026.

Zuletzt aktualisiert: 13. Juni 2026

Viele Unternehmen zahlen noch Adobe-Acrobat-Abos für Aufgaben, die Stirling PDF kostenlos übernimmt. Dabei werden keine Dokumente an externe Server geschickt, die gesamte Verarbeitung passiert lokal auf dem eigenen Server oder Rechner. Dazu kommt eine API-Schnittstelle, über die sich Stirling PDF in automatisierte Dokumenten-Workflows einbinden lässt.

Wichtigste Funktionen

  • 50+ PDF-Operationen: Zusammenführen, Teilen, Seiten drehen, Komprimieren, Wasserzeichen setzen, Metadaten bearbeiten, Schwärzen, Passwort schützen, alles über eine einheitliche Oberfläche.
  • OCR-Texterkennung: Gescannte PDFs werden mit Tesseract OCR durchsuchbar gemacht. Ergebnis ist ein durchsuchbares PDF oder extrahierter Text.
  • API für Automatisierung: Alle Funktionen stehen auch per REST-API zur Verfügung. So lassen sich eingehende PDFs automatisch verarbeiten, etwa konvertieren, mit Wasserzeichen versehen oder komprimieren.
  • Pipeline-Builder: Mehrere PDF-Operationen lassen sich in der Oberfläche als Pipeline verketten, ohne Code zu schreiben.
  • Desktop-App und Textbearbeitung: Seit Version 2 gibt es eine Desktop-Applikation für lokale Einzelnutzung, ohne Server-Setup. Version 2 brachte zudem die direkte Textbearbeitung im PDF und eine überarbeitete Oberfläche, die mehrere Aktionen ohne erneutes Hochladen erlaubt.
  • 40+ Sprachen: Die Oberfläche ist in über 40 Sprachen verfügbar, darunter Deutsch.

Preise und Tarife

Der Free-Plan ist für bis zu 5 Nutzer kostenlos und enthält alle PDF-Operationen sowie Community-Support. Der Server-Plan kostet ca. 86 Euro pro Monat (99 USD) oder rund 870 Euro pro Jahr (1.000 USD) und ermöglicht unbegrenzte Nutzerzahl, Textbearbeitung, externe Datenbank-Unterstützung und Google-Drive-Integration. Selbst bei 100 Nutzern liegt das unter 1 Euro pro Person und Monat. Der Enterprise-Plan startet bei ca. 10 Euro pro Sitz und Monat (12 USD) und richtet sich an größere Organisationen mit SSO, SAML, Audit-Logs, SLA und dediziertem Support. Stirling PDF zählt über 80.000 GitHub-Sterne und kommt nach Herstellerangaben auf über 18 Millionen Downloads.

Für wen ist Stirling PDF geeignet?

  • Kanzleien und Büros: Wer regelmäßig PDFs zusammenführt, aufteilt oder OCR-Erkennung auf gescannte Dokumente anwenden muss, bekommt mit Stirling PDF eine vollständige Lösung ohne Cloud-Abhängigkeit.
  • IT-Teams in Unternehmen: Teams, die PDF-Verarbeitung automatisieren wollen, nutzen die API für Batch-Verarbeitung oder integrieren Stirling PDF in bestehende Dokumenten-Workflows.
  • Datenschutz-bewusste Organisationen: Überall dort, wo Dokumente das Unternehmensnetzwerk nicht verlassen dürfen, ist Stirling PDF die logische Alternative zu Adobe Acrobat oder iLovePDF.

DSGVO und Datenschutz

Stirling PDF wird komplett im eigenen Netzwerk betrieben. Es gibt keinen Cloud-Dienst und keine externe Datenübertragung. Dokumente werden nur lokal verarbeitet und nicht gespeichert, sofern kein persistentes Volume konfiguriert ist. Die MIT-Lizenz (Free-Bereich) und der kommerzielle Open-Core-Anteil (Server/Enterprise) schränken den Datenschutz nicht ein. Für DSGVO-Zwecke ist Stirling PDF damit die unkomplizierteste Lösung unter den PDF-Tools.

Alternativen zu Stirling PDF

  • Paperless-NGX: Wenn Sie nicht nur PDFs verarbeiten, sondern ein vollständiges Dokumentenmanagementsystem mit automatischer Klassifizierung möchten.
  • Docling: Wenn der Fokus auf dem Extrahieren von Inhalten aus PDFs für KI-Pipelines liegt, nicht auf PDF-Bearbeitung.

Vorteile

  • Über 50 PDF-Operationen in einer Oberfläche
  • Komplett lokal: Dokumente bleiben im eigenen Netzwerk
  • API-Schnittstelle für automatisierte Verarbeitung von Millionen PDFs
  • Einfache Docker-Installation, Desktop-App seit Version 2

Nachteile

  • Nur Self-Hosting (keine Cloud-Version)
  • Teams ab 6 Personen benötigen kostenpflichtige Server-Lizenz
  • OCR-Qualität hängt von der Scan-Qualität des Ausgangsdokuments ab

Anwendungsgebiete

PDFs zusammenführen und teilenOCR-Texterkennung in gescannten DokumentenPDF-Konvertierung in andere FormateAutomatisierte PDF-Verarbeitung per API