EU AI Act Schulungspflicht
Art. 4 der EU-KI-Verordnung verlangt von Unternehmen, die KI-Kompetenz ihrer Mitarbeitenden zu fördern. Wir erklären verständlich, was seit dem Digital Omnibus gilt, und schulen Ihr Team so, dass es KI-Werkzeuge sicher und richtig einsetzt. Kein Juristendeutsch.
Das erwartet Sie
- EU AI Act im Überblick: Was regelt die Verordnung?
- Risikoklassen verstehen (minimal bis inakzeptabel)
- Pflichten für Anbieter und Betreiber
- Art. 4 nach dem Digital Omnibus: was heute gilt
- Dokumentationspflichten in der Praxis
- Konkrete Handlungsempfehlungen für Ihr Unternehmen
Artikel 4 der EU-KI-Verordnung gilt seit dem 02.02.2025: Unternehmen, die KI einsetzen, sollen für die KI-Kompetenz ihrer Mitarbeitenden sorgen. Der Digital Omnibus (Verordnung (EU) 2026/1744, in Kraft seit dem 27.07.2026) hat die Vorschrift entschärft. Aus dem früheren Sicherstellen ist ein Fördern geworden, ein bestimmtes Kompetenzniveau muss niemand mehr garantieren. Geblieben ist die Erwartung, dass Unternehmen die Kompetenz ihrer Nutzer aktiv fördern, und die Erfahrung, dass geschulte Mitarbeitende aus denselben Werkzeugen bessere Ergebnisse holen.
Was bedeutet das für Ihr Unternehmen?
Die Regelung betrifft nicht nur Technik-Teams. Jeder, der KI-Werkzeuge im Arbeitsalltag nutzt, von ChatGPT bis zur KI-gestützten Buchhaltungssoftware, fällt darunter. Eine Schulung mit Teilnahmenachweis ist der einfachste Weg, das Fördern zu belegen, und zugleich der Punkt, an dem aus gelegentlichem Ausprobieren ein verlässlicher Arbeitsablauf wird.
Was der Digital Omnibus im Einzelnen geändert hat und was davon für Ihr Unternehmen zählt, steht in unserem Artikel EU AI Act Schulungspflicht: ab wann sie gilt und was der Digital Omnibus geändert hat.
Warum sich die Schulung unabhängig von der Rechtslage lohnt
- Wer versteht, wie ein Sprachmodell arbeitet, erkennt falsche Ergebnisse schneller und verlässt sich nicht blind auf die Ausgabe.
- Geschulte Mitarbeitende stellen präzisere Fragen, geben den richtigen Kontext mit und holen mehr aus den Werkzeugen heraus.
- Teams, die die Grundlagen kennen, finden selbst heraus, wo KI ihren Arbeitsalltag erleichtert. Die besten Ideen kommen oft aus den Fachabteilungen, nicht aus der IT.
- Mitarbeitende mit Vorbehalten gewinnen Sicherheit, weil sie sehen, was die Werkzeuge können und was nicht.
- Die Dokumentationsvorlage aus der Schulung belegt, dass Ihr Unternehmen KI-Kompetenz fördert, so wie Artikel 4 es vorsieht.
Was macht diese Schulung anders?
Wir erklären die Verordnung so, dass sie auch ohne juristischen Hintergrund verständlich ist. Mit konkreten Beispielen aus Ihrer Branche, klaren Checklisten und einer Dokumentationsvorlage, die Sie direkt verwenden können. Nach der Schulung wissen Sie, welche Regeln für Ihr Unternehmen gelten und was Sie als Nächstes tun.
Die Schulung ist bewusst praxisnah aufgebaut.
- Was die EU-KI-Verordnung regelt, welche Risikoklassen es gibt und was der Digital Omnibus geändert hat.
- Welche Rolle Ihr Unternehmen als Betreiber hat, was Sie dokumentieren sollten und was bei Drittanbieter-Werkzeugen wie ChatGPT oder Copilot gilt.
- Was Ihre Mitarbeitenden konkret wissen müssen, wie Sie den Schulungsnachweis führen und wie die Kompetenz im Unternehmen bleibt.
- Zum Schluss wird geübt: Risikoeinschätzung an echten Beispielen, die Dokumentationsvorlage ausfüllen, eine KI-Nutzungsrichtlinie für Ihr Unternehmen entwerfen.
Für wen ist die Schulung?
Die Schulung richtet sich an alle Mitarbeitenden, die KI-Systeme einsetzen oder deren Einführung planen. Das Niveau wird auf die Teilnehmer angepasst: Für Geschäftsführer und Entscheider liegt der Fokus auf Pflichten, Haftung und strategischen Fragen. Für Fachabteilungen auf dem sicheren Umgang mit KI-Werkzeugen im Arbeitsalltag.
Sie möchten wissen, was der EU AI Act konkret für den Einsatz von ChatGPT bedeutet? Unser Blogartikel ChatGPT im Unternehmen nutzen behandelt auch die regulatorischen Anforderungen. Für eine individuelle Einschätzung erreichen Sie uns über die Beratungsseite.
Häufige Fragen
Gibt es die EU AI Act Schulungspflicht überhaupt noch?
Ja, aber in entschärfter Form. Artikel 4 verlangte ursprünglich, dass Unternehmen ausreichende KI-Kompetenz ihrer Mitarbeitenden nach besten Kräften sicherstellen. Der Digital Omnibus hat daraus im Juli 2026 ein Fördern gemacht, ein bestimmtes Kompetenzniveau muss niemand mehr garantieren. Die Vorschrift selbst besteht weiter, und wer KI einsetzt, fördert die Kompetenz am einfachsten über eine dokumentierte Schulung.
Ab wann gilt die Schulungspflicht nach dem EU AI Act?
Artikel 4 gilt seit dem 02.02.2025. Seit dem 27.07.2026 gilt er in der Fassung des Digital Omnibus (Verordnung (EU) 2026/1744), die aus dem Sicherstellen ein Fördern gemacht hat. Eine neue Frist, auf die Unternehmen warten müssten, gibt es nicht.
Für wen gilt die Schulungspflicht?
Für Anbieter und Betreiber von KI-Systemen. Betreiber ist jedes Unternehmen, das KI-Werkzeuge einsetzt, auch wenn es nur ChatGPT, Copilot oder eine KI-Funktion in der Branchensoftware nutzt. Gemeint sind alle Mitarbeitenden, die mit solchen Systemen arbeiten, nicht nur die IT.
Was verlangt Artikel 4 konkret von Unternehmen?
Unternehmen ergreifen Maßnahmen, um die KI-Kompetenz der Menschen zu fördern, die in ihrem Auftrag KI-Systeme bedienen. Dabei zählen technisches Vorwissen, Erfahrung und der Zusammenhang, in dem die Systeme eingesetzt werden. Ein Format schreibt die Verordnung nicht vor, üblich sind Schulungen mit Teilnahmenachweis und eine interne KI-Richtlinie.
Reicht ein Nachweis, oder braucht es eine echte Schulung?
Die Verordnung schreibt kein Format vor, ein Zettel ohne Inhalt hilft aber niemandem. Eine halbtägige Schulung mit Dokumentation erfüllt beides zugleich: Sie baut Kompetenz auf und liefert den Nachweis mit. Unsere Teilnehmer bekommen eine Dokumentationsvorlage, die sich direkt weiterverwenden lässt.
Gilt die Schulungspflicht auch für Steuerberater und Kanzleien?
Ja. Eine Steuerkanzlei, die KI-Werkzeuge einsetzt, ist Betreiber im Sinne der Verordnung wie jedes andere Unternehmen. Dazu kommt die berufsrechtliche Verschwiegenheit: Wer Mandantendaten mit KI verarbeitet, muss zusätzlich wissen, welches Werkzeug die Daten wohin schickt. Genau das gehört bei uns in die Schulung.
Preis auf Anfrage
Jeder Workshop wird individuell auf Ihr Team und Ihre Anforderungen angepasst. Schreiben Sie uns für ein unverbindliches Angebot.
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Wie viele Mitarbeitende bei Ihnen KI einsetzen und wie unterschiedlich ihre Aufgaben sind, entscheidet darüber, ob ein halber oder ein ganzer Tag reicht. Beschreiben Sie kurz Ihre Lage, wir schlagen den Zuschnitt vor.